Eier

Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Laufenten wurden früher wg. ihrer guten Legeleistung gehalten
  • Enteneier galten als Delikatesse
  • Weil etwas anfälliger auf Salmonelle- und Paratyphusbefall heute weniger verbreitet
  • Laufenteneier sind etwas größer als Hühnereier und haben eine dickere Schale – sie wiegen ca. 60-75 Gramm (Hühnereiner: ca. 53 – 75 Gramm)
  • Im Geschmack sind Laufenteneier denen von Hühnern in etwas gleich, der Dotteranteil ist aber höher

Die Laufenten und die Eier

Nest mit Laufenten-Eier

Nest mit Laufenten-Eier
© berwis / pixelio.de

Da wir Laufenten zu den „Legerassen“ gehören, waren wir früher auch wegen unserer hohen Legeleistung sehr beliebt.

Angeblich gibt/gab es Laufenten, die bis zu 250 Eier pro Jahr legen!

Normalerweise kann man aber mit einer Legeleistung von ca. 50-160 Eiern pro Jahr rechnen.

Unsere Eier sind im Vergleich zu Hühnereiern etwas größer und haben eine härtere/dickere Schale. Außerdem sind sie etwas spitzer und wiegen meist ca. 60-75 Gramm (das schwankt aber natürlich je nach Rasse, Alter und Futter)

Eigentlich galten die Eier von (Lauf)Enten früher als Delikatesse. Da sie aber (angeblich!!) ein wenig anfälliger auf Salmonellen- und Paratyphusbefall sind, sind sie (dank industrieller Produktion sowie Massentierhaltungen und dadurch hervorgerufene Seuchen) leider in Verruf gekommen.

Laufenten-Eier 8 Minuten kochen

Laufenten-Eier 8 Minuten kochen
© BirgitH / pixelio.de

Will man heute (Lauf)Enteneier verkaufen, muss man diese mit der Aufschrift „Entenei, 8 Minuten kochen“ versehen.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, nimm unsere Eier einfach dann, wenn Du sie gut kochen kannst (zur Jause, in Kuchen, Eisalat/-aufstrich, etc.).

Wenn Du weiche Eier brauchst (Eierspeise, Frühstücksei, usw.) nimmst Du einfach Hühnereier.

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